3./PzBtl 194 (Panzerkompanie)

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Chronik der 3. Kompanie

-1959 -

Am 16.März wird das PzJgBtl 5 aufgelöst. Die 3. Kompanie des PzJgBtl 5 bildet die neue PzJgKp 130 und verbleibt in Wetzlar Aus der Masse des ehemaligen 4.Kompanie wird vermutlich die neue 3.Kompanie gebildet. ( Dies ist leider nicht ganz genau nachvollziehbar.)

Unter Führung von Hptm Richard Kleinwächter verlegt die Kompanie am 17. März vom alten Standort Wetzlar zum neuen Standort Münster-Handorf. „Spieß“ wird HptFw Herbert Jähnel. 

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Am 10.Juli wird ein Soldat der Kompanie, Panzerschütze Steffens, auf der Panzerstraße von einem Unimog angefahren und tödlich verletzt.

Vom 5. bis 10.September nimmt die Kompanie an der Herbstübung der PzGrenBrig 19 teil. Sie wird dem PzGrenBtl 192 unterstellt.

Erster TrÜbPl-Aufenthalt in BERGEN-HOHNE. Vom 7. bis 14. Oktober übt die Kompanie, im Rahmen des Bataillons, auf dem großen Übungsplatz. Infanterieschießen und Gefechtsübungen werden vom 2. bis 7. November auf dem TrÜbPl SENNE-LAGER durchgeführt.

Zum Ende des Jahres bezieht die Kompanie die neu errichteten Unterkünfte.

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-1960 -

Vom 17. bis 30.Januar verlegt die Kompanie, im Rahmen des Bataillons, auf den TrÜbPl BERGEN-HOHNE. Mit der Führung des Bataillons wird der Chef der Kompanie, Hptm Kleinwächter, beauftragt. Kommandeur und S 3StOffz verbleiben erkrankt zu Hause. Schul- und Gefechtsschießen mit dem Kpz M47, Nachtübung im Kp- Rahmen, Btl-Gefechtsübung und Besuch des DivKdr 7. PzGrenDiv bilden den Schwerpunkt des Ausbildungsprogramms. Zu einem schweren Unfall kommt es am 28.Januar. GUA Hartmann wird durch das Bodenstück beim Rohrrücklauf am Kopf verletzt und zieht sich einen Schädelbruch und eine Ohrenverletzung zu. Erneut nach Bergen-Hohne verlegt die Kompanie, im Rahmen des Bataillons, vom 14. bis 27.September. Für die ersten Tage werden Zelte auf dem Biwakplatz Gleiwitz/Kottowitz aufgeschlagen. Nach einigen Tagen bezieht die Kompanie feste Unterkünfte im Lager Oerbke 2. Nur sechs Wochen später, am 7.November heißt es wieder einmal BERGEN-HOHNE. Höhepunkt ist das Gefechtsschießen der Pz-Züge bei Nacht auf der SB 9. Am 2.Dezember ziehen ca. 33 Rekruten in die Kompanie ein.


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Am 25.Januar verlegt die Kompanie, im Rahmen des Bataillons, auf den TrÜbPl BERGEN-HOHNE. Untergebracht sind die Soldaten im Lager Oerbke. Neben Schul- und Gefechtsschießen steht auch eine Gefechtsübung auf dem Ausbildungsprogramm. Schlechte Witterungsverhältnisse erschweren die Vorhaben erheblich.

Am 15.März steht nach langem Hin und Her fest, das die Kompanie zur Neuaufstellung des PzBtl 64 nach Allendorf bei Marburg abgegeben werden muss. Das Kaderpersonal der neu aufzustellenden 3.Kompanie tritt zusammen. Am 24.März wird die Kompanie feierlich aus dem Bataillonsverband verabschiedet. Das Bataillon tritt auf dem Ex-Platz der Lützow-Kaserne im offenen Karree an, die 3.Kompanie marschiert an der offenen Seite auf. Nach einer kurzen Ansprache entlässt ein dreifaches „Hurrah“ des Bataillons die Kompanie. Am 27.März verlässt die 3.Kompanie unter Führung von Hptm Richard Kleinwächter mit 18 Unteroffizieren und 55 Mannschaften das Bataillon.

Am 4.April erhält die neu aufgestellte 3.Kompanie 100 Rekruten und führt die allgemeine Grundausbildung durch. Mit der Führung der Kompanie wird zunächst Olt Wolfgang Weigelt beauftragt. Am 10.April wird Hptm Karl Ptok dem Bataillon zu versetzt und übernimmt die Kompanie. Vom 5. bis 9.Mai führt die Kompanie auf dem StOÜbPl DORBAUM ein Biwak und eine Härteübung durch. Am 2.Juni werden die Rekruten der Kompanie durch den BtlKdr besichtigt.



- 1962 -

Am 20.Januar verlegt die Kompanie, im Rahmen des Bataillons, zu einem Kurzaufenthalt auf den TrÜbPl BERGEN-HOHNE. Diesmal ist Biwak angesagt. Nach anfänglich guten Wetter droht den Soldaten durch den ständigen Dauerregen fast der „Tod durch Ertrinken“. Auch das Schießprogramm kann wegen des Regens nur bedingt durchgeführt werden. Am 6.April übergibt

Hptm Karl Ptok die Führung der Kompanie an Olt Dieter Schultheis. Am 16.April werden der Kompanie im Rahmen der Umrüstung die ersten neuen Panzer, Typ M48 A 2 G, übergeben. Am 26.Mai ist die Umrüstung abgeschlossen, die alten Panzer, Typ M47, werden an das Gerätedepot Darmstadt abgegeben. Zusammen mit dem PzGrenBtl 193 nimmt die Kompanie vom 25.Juli bis zum 2.August an einer Gefechtsübung auf der TrÜbPl MUNSTER-NORD teil. Im Rahmen dieser Übung wird die Kompanie am 31.Juli besichtigt. Am 1.Oktober übernimmt HptFw Reinhold Roth die gelbe „Spießkordel“. Am 29.November verlegt die Kompanie mit einem Versorgungspäckchen der 1.Kompanie auf den TrÜbPl BERGEN-HOHNE. Neben dem Schul- und Gefechtsschießen nimmt die Kompanie an der Übung „RÖSSELSPRUNG“ der PzBrig 21 teil.

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- 1963 -

Zum ersten Mal verlegt die Kompanie, im Rahmen des Bataillons, auf den TrÜbPl CASTLEMARTIN in England/Wales. Vom 11. bis zum 30.Juni wird mit englischen Pfund bezahlt. Neben dem Scharfschießen wird den Soldaten auch eine Vielzahl an Betreuungsmaßnahmen geboten.

Am 19.August beginnt in der Kompanie unter Leitung von Lt Ulrich Mehler ein RUA-Lehrgang.

Am 10.September findet auf dem Kasernesportplatz der Heeressporttag statt.


- 1964 -

Vom 15.Januar bis zum 18.Februar leitet Lt Ulrich Mehler erneut einen RUA-Lehrgang.

Vom 22. bis zum 29.Februar verlegt die Kompanie, im Rahmen des Bataillons, wieder einmal auf den TrÜbPl BERGEN-HOHNE. Beim Verladen der Panzer auf dem Bahnhof in Westbevern am 23.Februar gerät ein Soldat der Kompanie, PzSchtz Stumpf, zwischen zwei Panzer. Er verstirbt wenige Stunden später im Telgter Krankenhaus. Der nächste Aufenthalt auf dem Übungsplatz BERGEN vom 27.August bis zum 12.September wird ohne tragische Zwischenfälle durchgeführt. Am 21.September beginnt der TrÜbPl-Aufenthalt in SENNE-LAGER. Hier nimmt die Kompanie am 24.September an der Pz-Abwehr-Lehrvorführung; „DONNERSCHLAG“ der Brigade 19 teil. Am 4.Oktober kehrt die Kompanie nach Handorf zurück.


- 1965 -

Das Jahr beginnt mit neuen Panzern. Am 20.Januar werden die M48 A2 2gegen M48 A2 C ausgetauscht. Ein erneuter Todesfall schockt die Kompanie am 30.März 

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Neuer Chef wird am 1.April Hptm Horst Dombrowski. Vom 12.bis zum 25.Juni übt die Kompanie, im Rahmen des Bataillons, wieder auf dem TrÜbPl BERGEN-HOHNE. Hier wird sie am 20. und 21.Juni im Rahmen der Btl-Gefechtsübung; “DOPPELADLER“ besichtigt. Auf den TrÜbPl BAUMHOLDER in Baden-Württemberg verlegt die Kompanie, im Rahmen des Bataillons vom 16.September bis zum 1.Oktober. Außer dem üblichen Scharfschießen steht am 24. und 25. Sep.

die Brigade-Gefechtsübung "SPEERWURF“, am 26. Sept. die Brigade-Handballmeisterschaft sowie das Brigade-Sportfest auf dem Programm. Zusätzlich wird im Rahmen der freiwilligen Freizeitgestaltung der „Brigademeister Baumholder 1965“ im Billard, Doppelkopf, Kegeln, Schach, Schießen, Skat und Tischtennis ermittelt. Zum Jahresabschluss verlegt die Kompanie, im Rahmen des Bataillons, vom 2. bis zum 17.Dezember zum Schul- und Gefechtsschießen auf der TrÜbPl BERGEN-HOHNE.


- 1966 -

Vom 9. bis zum 27.September verlegt die Kompanie, dem PzGrenBtl 193 (SPz)unterstellt,

nach La Courtine in der Schweiz. Bemerkenswert: Hin- und Rückmarsch mit der Bahn dauert jeweils 3 Tage. Vom 6.Oktober bis zum 26.November führt die Kompanie unter Leitung von Lt Knist einen UA/RUA-Lehrgang mit 18 Teilnehmern durch. Am 11. 12. u. 13.Oktober nimmt die Kompanie, im Rahmen des Bataillons, an der Marsch- und Gefechtsübung: „WANDERZIRKUS“ mit Öffentlichkeitsarbeit in Herten teil. Hierbei wurden (vermutlich) die ersten Kontakte zu den „Alten Bürgerschützen“ geknüpft, aus denen im kommenden Jahr eine Patenschaft entsteht.

Die letzte Übungseinheit des Jahres absolviert die Kompanie, im Rahmen des Bataillons, vom 1. bis zum 16.Dezember auf dem TrÜbPl BERGEN-HOHNE.


- 1967 -

Das neue Jahr beginnt mit einem Führungswechsel. Hptm Dombrowski und HptFw Roth kommen zur Ausbildungskompanie 6/7. Neuer Chef wird am 2.Januar Olt Manfred Hölscher. Neuer KpFw wird am gleichen Tag HptFw Werner Kurz. Am 4.März übernimmt die Kompanie die Patenschaft zu den „Alten Bürgerschützen „ Herten. Vom 24.April an führt die Kompanie, unter Leitung von Lt Wolfgang Hentschel einen UA/RUA-Lehrgang mit 19 Teilnehmern durch. Alle Teilnehmer bestehen der Lehrgang. Am 1.Juli wird die Kompanie vom Kpz M48 auf Kpz Leopard umgerüstet. 

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Vom 3.Juli bis zum 31.August führt die Kompanie, unter Leitung von Olt Wolfgang Knist eine ROA-Vorausbildung mit 23 Teilnehmern, die alle bestehen, durch. Auf den TrÜbPl BERGEN-HOHNE verlegt die Kompanie, im Rahmen des Bataillons, erneut vom 29.September bis zum 7.Oktober. Am Ende des ÜbPl-Aufenthaltes fährt die Kompanie zum Tiefwaten nach MUNSTER-LAGER.


- 1968 -

Am 3.Februar verlegt die Kompanie, im Rahmen des Bataillons, auf den TrÜbPl BERGEN-HOHNE. Außer dem Schul- und Gefechtsschießen mit dem Kpz Leopard wird vom 9. bis zum 11.Februar die große Divisionsgefechtsübung: „HEIDESTURM“ durchgeführt. Am 29.Februar bezieht die Kompanie eine neue Unterkunft. Der Block B7 beherbergt die Soldaten von jetzt fortan.

Nach nur 15-monatiger Chefzeit übergibt Hptm Manfred Hölscher die Führung der Kompanie am 22.März an Olt Paul Spiller. Vom 22.April bis zum 28.Juni führt die Kompanie, unter Leitung von Olt Wolfgang Hentschel einen UA-Vorlehrgang mit 16 Teilnehmern durch. 1 UA kann das Lehrgangsziel nicht erreichen.


- 1969 -

Mit einem Versorgungspäckchen der 1.Kompanie verlegt die 3./ vom 24.Februar bis zum 9.März zum Scharfschießen auf den TrÜbPl BERGEN-HOHNE. Vom 9.April bis zum 10.Juni führt die Kompanie, unter Leitung von Olt Lutz Eisenriegler, eine UA-Vorausbildung durch. Wieder einmal auf den TrÜbPl BERGEN-HOHNE verlegt die Kompanie, im Rahmen des Bataillons, vom 24.August bis zum 6.September. Im Anschluss an den Schießplatzaufenthalt nimmt die Kompanie, im Rahmen des Bataillons, an der großen Divisionsgefechtsübung: „GROSSER RÖSSELSPRUNG“ vom 7. bis zum 13.September teil.


- 1970 –

Am 19.März besichtigt der BtlKdr die Rekruten der Kompanie in der allgemeinen Grundausbildung. Am 1.April übergibt Hptm Paul Spiller nach 2-jähriger Chefzeit die Führung der 3.Kompanie an Olt Willi Gauchel. Am 15.Juni wird die Kompanie mit der Betreuung von 60 Referendaren der AG des Regierungspräsidenten beauftragt, und am 1.Juli mit der Betreuung von 60 Soldaten der 6.Luftwaffendivision, welche das Bataillon besuchen.

Bei den verschiedenen Sportveranstaltungen im Oktober und November kann die Kompanie keine guten Leistung bieten.


- 1971 -

Bei der Btl-Schwimmmeisterschaft am 18.Januar belegt der Gefr. Küper über 50m Brust den 2.Platz. Ansonsten kann die Kompanie nicht überzeugend punkten. Vom 22.November bis zum 5.Dezember wird wieder auf dem TrÜbPl BERGEN-HOHNE scharf geschossen.


- 1972 -

Den ersten sportlichen Erfolg des Jahres feiert die Kompanie am 11.April. In der neuen Sporthalle der Lützow-Kaserne belegt sie bei der Btl-Handballmeisterschaft den 1. Platz.

Im Mai verlegt die Kompanie für eine Woche auf den TrÜbPl HALTERN-BORKENBERGE, um sich in der Gefechtsausbildung zu üben. Erneut nach BERGEN-HOHNE heißt es für die Kompanie, im Rahmen des Bataillons, vom 20. bis zum 30.Juli. Neben dem Schul- und Gefechtsschiessen sowie der Gefechtsausbildung, steht für die Kompanie auch eine Lehrvorführung auf dem Programm. Der Name der Vorführung lautet: „Treff As“, die durch den BtlKdr mit dem markigen Versprecher: „ Treff Arsch-Maas“, eingeleitet wird. 

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Vom 2. bis 6.Oktober nimmt die Kompanie an der Gefechtsübung: „NIGHT- HAWK“ der 2.(BR) Division teil.


-1973 -

Bei der diesjährige Btl-Handballmeisterschaft am 27.Februar belegt die Kompanie den 2.Platz.

Zusammen mit den neuen Rekruten werden am 2.April auch zwei Schülerredakteure in der Kompanie eingezogen. Nach 9-tägigem Truppenbesuch verfassen sie folgenden Artikel. 

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Am 13.April wird HptFw Werner Kurz nach 7 Jahren und 3 Monaten als „Spieß“ der Kompanie zum Stab des Bataillons versetzt. Nachfolger wird HptFw Franz Stachelbeck. 

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Am 3.Mai verlegt die Kompanie, im Rahmen des Bataillons, auf den TrÜbPl BERGEN-HOHNE.

Beim Btl-Schwimmfest am 30.August im Waldschwimmbad Klatenberg in Telgte belegt über 50m Brust und 300m Freistil PzSchtz Heino Teckentrup den 1.Platz. Einen Tag später legen die Rekruten der Kompanie auf dem StOÜbPl DORBAUM ihr „Feierliches Gelöbnis“ ab.

Anschließend findet eine Waffenschau statt. 

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In der Senne findet vom 22.September das Herbstmanöver, “BIG BEN“ satt, an dem die Kompanie, im Rahmen des Bataillons, teilnimmt. Am 29.September gewinnt die Kompanie das Btl-Sportfest, das auf den Anlagen der Sportschule in Warendorf stattfindet.

Vom 19.Oktober bis 2.November übt die Kompanie, im Rahmen des Bataillons, erneut auf dem TrÜbPl BERGEN-HOHNE. Die größte Anforderung an die Soldaten stellt der 50-Km-Fußmarsch dar, der in voller Ausrüstung im Raum Celle stattfindet.


- 1974 -

Am 9.April kehrt Hptm Willi Gauchel von einem Besuch bei der Brigade 19 als Major zurück. Am 17.April gewinnt die Kompanie die Btl-Fußballmeisterschaft. Am 23.Mai richtet die Kompanie die Frühlingsfahrt der Offiziere des Bataillons aus. Am 29.Mai verlässt Major Gauchel nach 12 Jahren das Bataillon. Neuer Chef wird Hptm Klaus Beck. Am 7.September gewinnt die Kompanie das Btl-Sportfest. 

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Die am 12.Oktober stattfindende Hubertusfahrt wird von der Kompanie ausgerichtet. Im November verlegt die Kompanie, im Rahmen des Bataillons, auf den TrÜbPl BERGEN-HOHNE.


- 1975 -

Vom 15. bis 25.März verlegt die Kompanie, im Rahmen des Bataillons, auf den TrÜbPl BERGEN-HOHNE. Am 4.Mai wird der Chef, Hptm Klaus Beck, in den Kreistag der Stadt Warendorf, also auch in die Stadtverwaltung der Stadt Telgte, gewählt. Gleichzeitig wird er Fraktionsvorsitzender der SPD. Am 9.Mai fliegt die Kompanie, im Rahmen des Bataillons, zum TrÜbPl SHILO/Canada. Das am 5.September stattfindende Sportfest des Bataillons gewinnt, wie schon im Vorjahr, die 3.Kompanie. Vom 12.bis 19.September nimmt die Kompanie an der Divisionsgefechtsübung: “SCHARFES SCHWERT“ teil. Zum Ende des Jahres verlegt die Kompanie, im Rahmen des Bataillons, auf den TrÜbPl BERGEN-HOHNE und richtet ein Biwak ein.


- 1976 -

Auch in diesem Jahr heißt es wieder einmal: “Auf nach BERGEN-HOHNE“. Vom 20.Februar bis 4.März übt die Kompanie, im Rahmen des Bataillons, auf dem Übungsplatz. Im Mittelpunkt der Ausbildung steht die Btl-Gefechtsübung: „IRIS“. Der nächste Übungsplatz-Aufenthalt findet in England statt. Vom 8. bis 27.Juli wird auf dem TrÜbPl CASTLEMARTIN in Wales scharf geschossen. Am 1.Oktober gewinnt die Kompanie das Btl-Schwimmfest. Zum Jahresende verlegt die Kompanie, im Rahmen des Bataillons, vom 3.bis 14 November auf den TrÜbPl BERGEN-HOHNE.


- 1977 -

Die Divisionsgefechtsübung: „SCHNELLER ZUG“ vom 24. bis 28.April ist der erste Höhepunkt des Jahres. Vom 6. bis 28.Mai folgt dann der Nächste. Es geht wieder über’n Teich. Die Kompanie übt, im Rahmen des Bataillons, auf dem TrÜbPl SHILO/Canada. Hier wird u.a. auch der Schießwettbewerb der PzGrp ausgetragen. Diesmal konnte die Kompanie keine Sieger stellen. Im Sommer verlegt die Kompanie, im Rahmen des Bataillons, wieder auf den TrÜbPl BERGEN-HOHNE. Ein schwerer Unfall überschattet die Ausbildung, als ein Soldat der Kompanie in den Turmdrehkranz gerät und schwer verletzt wird. Lt Walter Ranke erhält für seinen Einsatz bei der Bergung des verletzten Soldaten eine förmliche Anerkennung. Vom 12. bis 17.September nimmt die Kompanie, im Rahmen des Bataillons, an der Volltruppenübung: „BRAUNER BÄR III/77“ teil.

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- 1978 -

Das Ausbildungsjahr beginnt mit vielen Höhepunkten. Vom 13. bis 28.Januar übt die Kompanie, im Rahmen des Bataillons, auf dem TrÜbPl BERGEN-HOHNE. Neben dem Schul- und Gefechtsschießen wird auch ein Divisionsvergleichsschießen durchgeführt. Bis zum letzten Rennen liegt die PzGrp der 3.Kompanie mit Fw Manfred Heyne vorne und belegt am Schluss den 3.Platz.

Am Ende des Übungsplatz-Aufenthalt durchquert die Kompanie, im Rahmen des Bataillons, die Weser bei Schlüsselburg, im Unterwasserfahren. 

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Vom 28.Juli bis 4.August absolviert die Kompanie, verstärkt durch Schießgruppen der 2.- und 4.Kompanie auf dem TrÜbPl HALTERN-BORKENBERGE, unter Leitung von Hptm Beck, ein Sonderprogramm im Rahmen der Schießausbildung der PzGrp. Vom 12. bis 26.August erlebt die Kompanie, im Rahmen des Bataillons, einen besonders erfolgreichen Truppenübungsplatzaufenthalt in BERGEN. Das Btl-Vergleichsschießen der PzGrp wird von der Kompanie mit den PzKdt Fw Heyne und StUffz Pampus gewonnen. Wenige Tage später belegt dieselbe PzGrp beim Divisionsvergleichsschießen, wie schon im Januar, den 3.Platz. Während der abschließenden Gefechtsübung, „SPRINGENDES ROSS 78/III“, wird die Weser durchquert. Obwohl die Unterwasserfahrt gefechtsmäßig und bei Nacht stattfindet, verläuft das Unternehmen, ähnlich wie schon im Januar, absolut reibungslos und präzise. Nachdem im Standort die Materialprüfung C stattfand, nimmt die Kompanie, im Rahmen des Bataillons, vom 17.bis 23.September an der Volltruppenübung; „BOLD GUARD“ teil. Am 28.Oktober führt die Kompanie im Rahmen der Patenschaft zu den Schützen der Hertener ABSG ein Vergleichsschießen durch. Es gewinnen die Hertener ABSG. 

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Am 21.November treffen sich 36 ehem. Wehrpflichtige, Jahrgang 61/62, der Kompanie nach 16 Jahren erstmalig in Dortmund.


- 1979 -

Am 1. Februar betreut die Kompanie die Offiziere des 4th Royal Tank Regiments, die dem Bataillon einen Besuch abstatten. Beim abschließenden Herrenabend wird dem Chef, Hptm Klaus Beck eine besondere Ehrung zuteil. Der Kommandeur, OTL Reinhold Schulenburg, überreichte ihm die vom Bundespräsidenten verliehene Verdienstmedaille des Verdienstordens der BRD. 

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Im Februar führt die Kompanie eine Woche auf dem TrÜbPl HALTERN die vorbereitende Schießausbildung durch. Vom 4. bis 16.März übt die Kompanie, im Rahmen des Bataillons, erneut auf dem TrÜbPl BERGEN-HOHNE. Neben dem Schul- und Gefechtsschießen wird die Gefechtsübung, “SPRINGENDES ROSS“ und eine Lehrvorführung mit dem Trefferanzeigegerät „Talissi“ durch-geführt. Absoluter Höhepunkt aus Sicht der Kompanie aber ist das Divisionsvergleichsschießen. Nachdem die PzGrp von Fw Manfred Heyne im Vorjahr zweimal den 3.Platz belegte, kann ihr diesmal keiner den Sieg nehmen. 

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Vom 22. bis 29.Juni betreibt die Kompanie auf dem TrÜbPl HALTERN-BORKENBERGE Schieß- und Gefechtsausbildung. Am 7.August betreut die Kompanie 49 englische Kadetten. Vom 27. bis 31.August nimmt die Kompanie, im Rahmen des Bataillons, an der Volltruppenübung, “SPRINGENDES ROSS 79/I“ teil. Vom 22.September bis 7.Oktober übt die Kompanie, im Rahmen des Bataillons, auf dem TrÜbPl BERGEN-HOHNE. Außer dem Schul- und Gefechtsschießen steht auch ein Vergleichsschießen der Panzerzüge und das durchqueren der Weser bei Nacht auf dem Programm. Einen besonderen Auftrag erhält die Kompanie von der 7.PzGrenDiv. Sie führt vom 17. Oktober bis zum 25.November auf Divisionsebene mit 21 Teilnehmern ein Kommandanten-Lehrgang durch. Der Lehrgang verlegt vom 17. bis 25. November zum Scharfschießen auf den TrÜbPl PUTLOS. Anlässlich des Jahresabschlussappells am 20.Dezember übergibt Oberst a.D. Ritgen den von den Traditionsverbänden gestifteten Pokal für 'Besonders gut durchgeführten Technischen Dienst' an die Kompanie.


- 1980 -

Vom 9. bis 14.Februar übt die Kompanie auf dem Übungsplatz HALTERN-BORKENBERGE. Dann verlegt sie, im Rahmen des Bataillons, vom 4. bis 14.März auf den TrÜbPl BERGEN-HOHNE.

Zu Beginn nimmt sie an der Btl-Gefechtsübung, „FLEISSIGER HAMSTER 1/80“ teil, in derem Verlauf wird die Kompanie durch den BtlKdr in der Vollausbildung besichtigt. Erneut wird die Weser bei Nacht im Unterwasserfahren durchquert. Vom 31.Juli bis 18.August übt die Kompanie, im Rahmen des Bataillons, auf dem TrÜbPl CASTLEMARTIN in England. Neben dem Schul- und Gefechtsschießen und dem Vergleichsschießen der Panzerzüge steht auch eine Vielzahl an Betreuung der Soldaten auf dem Programm. So spendeten die Militärpfarrer, Pfarrer Patzek und Grotehusmann einen Siegerpokal, welche im Rahmen der Btl-Fußballmeisterschaft ausgespielt wird. Nach spannenden Spielen wird die 3.Kompanie Btl-Fußballmeister. 

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Chefwechsel. Am 2.Oktober übergibt Hptm Klaus Beck die Führung der Kompanie an Olt Gero Schmidt. 

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Am 18.November findet die Nacht der „Dritten“ statt. 36 ehemalige Angehörige der Kompanie, (Jahrgang 1961-63), finden sich zu einem Ehemaligentreffen in der Kaserne ein. Im Verlauf des Treffens übergibt der Gefr.d.R. Ribbert der Kompanie einen, von ihm geschriebenen Roman über die 3.Kompanie.

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-1981 -

Zu Beginn des neuen Ausbildungsjahres übt die Kompanie vom 12. bis 17.Januar wieder mal auf dem TrÜbPl HALTERN-BPRKENBERGE. Dort wird sie von einem Zug der C-Squadron des 4th RTR besucht, zu dem die Kompanie eine freundschaftliche Verbindung pflegt. Erstmalig sind die Soldaten in einer Gastwirtschaft in Hullern untergebracht. Am 30.Januar nehmen die Offiziere und Unteroffiziere der Kompanie an dem traditionellen Vergleichsschießen mit der ABSG in Herten teil. 

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Beim Btl-Schwimmfest am 23.März belegt die Kompanie, knapp geschlagen, den 2.Platz.

Vom 16. bis 26.Juni verlegt die Kompanie, im Rahmen des Bataillons, auf den TrÜbPl BERGEN.

Untergebracht werden die Soldaten im neu erbauten Lager Ostenholz, einer soliden Kaserne.

Die Kompanie betreibt intensive Panzerschieß- und Gefechtsausbildung. Im Rahmen einer 48-Stunden dauernden Btl-Gefechtsübung wird die Kompanie vom BtlKdr, OTL Thilo Throm, auf ihren Leistungsstand überprüft. 

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Vom 17. bis 21.August übt die Kompanie wieder auf dem TrÜbPl HALTERN-BORKENBERGE. Schwerpunkt der Ausbildung ist die Lehrvorführung, „Verteidigung“, die vor Offizieren und Offizieranwärtern des Bataillons durchgeführt wird. Am 19.September wird das traditionelle Vergleichsschießen mit den Schützen der „Alten Schützen Bürger Gilde“ Herten durchgeführt. Am 1.Oktober wird Olt Gero Schmidt zum Hauptmann befördert. Am 9.Oktober richtet die Kompanie das Hubertusschießen und den Ball aus. Vom 25.Oktober bis 9.November übt die Kompanie, im Rahmen des Bataillons, auf dem TrÜbPl BERGEN-HOHNE. Neben der Tiefwat- und Unterwasserfahrausbildung an der Eitze und in Munster-Lager, bildet im Rahmen der Schießausbildung der Btl-Wettbewerb im Zuggefechtsschießen einen Höhepunkt. Der III. Zug der Kompanie unter Führung von Fw Willi Hilkenbach belegt dabei den 2.Platz. Der Übungsplatzaufenthalt endet mit der verkürzten Gefechtsübung „SCHLAGENDES WETTER 81/4“ vom 7.bis 9.November.


- 1982 -

Vom 1. bis 6. März verlegt die Kompanie auf den TrÜbPl HALTERN. Neben der üblichen Gefechtsausbildung bei Tag und Nacht feiert die Kompanie am 4. März ein besonders Ereignis. 

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Am 21.März feiert „Spieß“ Franz Stachelbeck sein 25-jähriges Dienstjubiläum. Vom 28. März bis 8. April übt die Kompanie, im Rahmen des Bataillons, auf dem TrÜbPl BERGEN-HOHNE. Neben dem Schul- und Gefechtsschießen sowie der Gefechtsausbildung bildet das Gefechts-schießen der Panzerzüge in Anwesenheit des Divisionskommandeurs und etwa 30 Pressevertretern aus dem Raum Dortmund unter Leitung der 3. Kompanie den Höhepunkt. 

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Vom 11. bis 17. September nimmt die Kompanie, im Rahmen des Bataillons an der Korpsgefechtsübung, „STARKE WEHR" teil. Am 7. Oktober fliegt die Kompanie, im Rahmen des Bataillons, erneut zum Scharfschießen auf den TrÜbPl SHILO/Canada. Neben der Ausbildung steht auch ein großes Angebot an Betreuung auf dem Programm. Der Besuch des Museums, „Man and Nature“ in Winnipeg ist nur eines der Angebote, das die Soldaten wahrnehmen. Außerdem wird die Kompanie unter Führung von Lt Rainer Toonen im Gefechtsschießen und der Gefechtsausbildung durch der Kommandeur, OTL Thilo Throm, besichtigt. Ein besonderes Geschenk zum Jahresabschluss erhält HtpFw Franz Stachelbeck. Er wird während des Jahresabschlussappells am 29. Dezember zum Stabsfeldwebel befördert.


- 1983 -

bild1233161076Zu Beginn des Jahres erhält die Kompanie eine besondere Ehrung. Sie wird für ihre sportliche Leistung im Jahr 1982 ausgezeichnet.

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Vom 29. Januar bis 12. Februar übt die Kompanie, im Rahmen des Bataillons in BERGEN-HOHNE.

Die Ausbildungshöhepunkte sind u.a. zwei Nachtschießen, Zuggefechtsschießen im Angriff auf der Schießbahn 20, erfolgreicher Einstieg in den Truppenversuch, “Neues Anschießverfahren auf 500m“, umfängliche Gefechtsübungen der verstärkten PzKp in Zusammenarbeit mit PzGren und Tiefwaten in der „Eitze“. Am 10. März erhält die Kompanie einen weiteren Pokal. Es gelang ihr im Jahr 1982 die besten Ergebnisse in der Brigade im Erwerb der Schützenschnur zu erringen. Den Siegerpokal überreichte der Kommandeur der Brigade 19, Oberst Hubertus Senff dem Chef der Kompanie, Hauptmann Gero Schmidt. Eine weitere Patenschaft entsteht.

Am 23. April. übernimmt der Vadruper Schützenverein von 1774 e.V. die Patenschaft über die Kompanie. 

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bild1233161153Vom 29. Oktober bis 15. November verlegt die Kompanie, im Rahmen des Bataillons, auf den TrÜbPl BERGEN-HOHNE. Schul- und Gefechtsschießen, Unterwasserfahrausbildung, Gefechtsübungen und eine bewegliche Waffenschau vor Gästen der 7.PzDiv sowie die Teilnahme an der Divisionsgefechtsübung, „SPRINGENDES ROSS“, stehen diesmal auf dem Dienstplan.

Am 18. November findet das jährliche Vergleichsschießen mit der „Alten Bürger Schützen Gilde“ in Herten statt. Es siegt die ABSG.

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- 1984 -

Zur Zeit keine Eintragung.


- 1985 -

Auf dem TrÜbPl PUTLOS übt die Kompanie vom 23. Februar bis 10. März neben dem Scharfschießen mit der Bordkanone auch das Schießen mit Handwaffen und Panzerabwehrwaffen. Am 6. Mai erhält StFw Franz Stachelbeck das Ehrenkreuz der Bundeswehr in Gold. Olt Rainer Toonen wird mit der Ehrenmedaille des Bundeswehr in Silber ausgezeichnet. 

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Vom 9. bis 30. Mai verlegt die Kompanie, im Rahmen des Bataillons, wieder einmal auf den TrÜbPl SHILO/Canada. Viele Stammsoldaten sind zum wiederholten Mal dabei. Das Betreuungswochenende wird vielfach durch eigenständige Maßnahmen genutzt. Einige nutzen die Gelegenheit und fahren zu einem kurzen Besuch in die Vereinigten Staaten. Neben dem Schul- und Gefechtsschießen wird auch wieder das wettbewerbsmäßige Gefechtsschießen des Pz-Zuges auf Bataillonsebene durchgeführt. Es siegt der III. Zug der Kompanie unter Fw Franz Hoza. Die Gruppenwertung kann die 2.Grp des I.Zuges der Kompanie mit Ofw Gerhard Wannek gewinnen. 

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Vom 14. bis 19. Oktober übt die Kompanie auf dem TrÜbPl SENNE-LAGER bei Paderborn.

Am 9. Dezember bekommt die Kompanie einen neuen Chef.

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- 1986 -

Die Volltruppenübung, „LÜTZOWER REITER „ vom 24. bis 27. Februar, an der die Kompanie, im Rahmen des Bataillons, bei eisiger Kälte teilnimmt, stellt an alle Teilnehmer hohe Anforderungen. 

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Vom 31. März bis 12. April verlegt die Kompanie, im Rahmen des Bataillons, wieder einmal auf den TrÜbPl BERGEN-HOHNE. Außer dem normalen Schießprogramm findet erstmalig ein „Schießen verbundener Waffen“ als Lehrvorführung statt. Erneut über den großen Teich, auf den TrÜbPl SHILO/Canada verlegt die Kompanie, im Rahmen des Bataillons vom 2. bis 25. Juli.

Neben dem Schul- und Gefechtsschießen, der Gefechtsausbildung und den Betreuungsfahrten bildet die Gefechtsübung, „SCHWARZER BÄR“, ein Bataillonsgefechtsschießen, den absoluten Höhepunkt des Aufenthaltes. Der abschließende technische Dienst stellt die letzten Anforderungen an alle Soldaten. 

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Nach fast 13 Jahren „Spießzeit“ wird StFw Franz Stachelbeck am 30. September von

HptFw Egon Strohsahl abgelöst. Bei der am 3.Oktober durchgeführten Btl-Waldlaufmeisterschaft wird Olt Ralf Rotenberger in der Altersgruppe II. Einzelsieger. Im Rahmen der Patenschaft zu dem Schützenverein Westbevern-Vadrup findet am 29. Oktober ein Vergleichsschießen statt. 

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Beim Jahresabschlussappell am 29. Dezember wird StFw Franz Stachelbeck nach fast 30-jähriger Bataillonszugehörigkeit durch den Kommandeur, OLT Klaus Beck verabschiedet.


- 1987 -

Vom 4. bis 16. Januar verlegt die Kompanie, zusammen mit der 1./ und 4.Kompanie auf den TrÜbPl PUTLOS. Bei bitterkaltem Wetter wird die Schießausbildung mit dem Kpz Leopard und das Schießen mit Handwaffen und Pz-Abwehr-Handwaffen zu einer Herausforderung an Mensch und Material. Das vom 9. bis 12. Februar geplante Manöver, „LÜTZOWER JÄGER“, an dem die Kompanie im Rahmen des Bataillons teilnimmt, wird schon am 10. Februar durch den Kommandeur der Brigade 19 auf Grund von schlechtem Wetter und der Gefahr zu großer Manöverschäden beendet. Am 25. März verleiht der BtlKdr, OTL Beck dem Chef, Hptm Hajo Fescharek das Ehrenkreuz der Bundeswehr in Silber. Am 13. Mai empfängt der Bürgermeister der Stadt Telgte 52 Soldaten der Kompanie. 

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Am 19. September feiert die Kompanie den 20-jährigen „Geburtstag“ der Patenschaft zu der „Alten Bürger Schützen Gilde Herten. 

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Vom 8. bis 23. Oktober verlegt die Kompanie, im Rahmen des Bataillons, auf den TrÜbPl HOHENFELS in Oberfranken. Die Kampfpanzer werden im E-Transport verlegt, die Radfahrzeuge verlegen im Mot-Marsch der Brigade 19 als Teil einer Gefechtsübung. Nach dem Entladen der Panzer an verschiedenen Bahnhöfen beginnt die dem Schießplatz vorgeschaltete Brigade-Gefechtsübung,, in dessen Verlauf die Donau im Unterwasserfahren durchquert wird..


- 1988 -

Am 8. Januar bekommt die Kompanie einen neuen Chef. Olt Peter Hamann übernimmt die 3.Kp. 

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Der erste Übungsplatz-Aufenthalt unter dem neuen Chef findet vom 13. bis 26. Februar in BERGEN-HOHNE statt. Auch am großen „Präsentationstag“ des Bataillons in Telgte am 2. Juni ist die Kompanie mit verschiedenen Aufträgen beteiligt.

Höhepunkt ist der „Große Zapfenstreich“, der am Abend auf den Telgter Planwiesen durchgeführt wird.

Am 1. Juli wird Olt Peter Hamann zum Hauptmann befördert. Am 19. Juli erscheint ein Zeitungsartikel, der die guten Beziehungen zwischen der Kompanie und den Vadruper Schützen hervorhebt. Das angesprochene Schießen fand jedoch schon im Mai statt. 

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Bei dem am 30. August stattfindenden Sportfest des Bataillons belegt die Kompanie den 1. Platz. Am 19. Dezember werden die ersten 13 Kampfpanzer Leopard 1 A5 durch den Kommandeur an den Kompaniechef übergeben. Die Übergabe der Panzer wurde schon seit dem 7. November durch ein Team der Kompanie unter Führung von Ofw Achim Niesler vorbereitet. Bei der Wehrtechnischen Dienststelle in Meppen werden die neuen Panzer des Bataillons seit diesem Tag angeschossen.

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- 1989 -

Am 3. Mai gewinnt der Gefr. Möllers den Btl-Waldlauf in der Altersklasse 1. Vom 3. bis 16. Juni verlegt die Kompanie zusammen mit der 4.Kompanie zum Scharfschießen auf den TrÜbPl BERGEN-HOHNE. Vom 7. bis 18. August verlegt die Kompanie, zusammen mit der 1./194 auf den TrÜbPl PUTLOS, um sich im Infanteriegefechtsschießen und Panzerschießen zu üben. Im Anschluss folgt die Teilnahme an der Heeresübung, „OFFENES VISIER“, welche dann am 20. August zu Ende geht.


- 1990 -

Führungswechsel in der Kompanie. Hptm Peter Hamann gibt das Kommando am 28. Februar an Olt Eberhard Haenicke ab. Beim Btl-Waldlauf am 6. April wird die Kompanie 2. Sieger.

Vom 6. bis 10. Mai verlegt die Kompanie zum Scharfschießen auf den TrÜbPl PUTLOS. Am 1. Juli wird Olt Haenicke zum Hauptmann befördert. Zum letzten Mal nach Canada verlegt die Kompanie, zusammen mit der 3./191, der 3./PzAufklBtl 7 aus Augustdorf und Teilen der 1./194 vom 25. Juli bis 16. August zum TrÜbPl SHILO. Neben dem Schul- und Gefechtsschießen und den so beliebten Betreuungsfahrten wird die Kompanie zum letzten Mal in der Vollausbildung besichtigt. Auf Grund der hohen Temperaturen kam es zu zahlreichen Präriebränden, die von den Soldaten teilweise mit den Füßen bekämpft wurden.

Als einer der ersten Soldaten des Bataillons wird der „Spieß“, HptFw Egon Strohsahl, vom 3. Oktober bis 5. November zum BwKdo OST kommandiert, um die Soldaten der ehem. NVA bei der Integration in die Bundeswehr zu unterstützen.

Schwerer geschockt werden alle Soldaten am 18. Dezember, als der Kommandeur, OTL WolfDieter Skodowski, beim Jahresabschlussappell die geplante Auflösung des Bataillons zum 30.09.1992 bekannt gibt.


- 1991 -

Am 1. April werden die 3/. und 4.Kompanie zusammengelegt. Beide Kompanien haben keinen Ausbildungsauftrag mehr und bestehen nur noch aus Soldaten des Stammpersonals. Die Hauptaufgabe der Kompanie besteht im Vorbereiten von Waffen und Großgerät zur Absteuerung.

01.04.1991: Die 3.Kompanie ist aufgelöst.


Die Kompaniechefs und ihre Dienstzeit

Hptm Richard Kleinwächter 17.03.1959 – 31.03.1961

Hptm Karl Ptok 01.04.1961 – 31.12.1962

Hptm Ulrich Schultheis 01.01.1963 – 31.03.1965

Hptm Horst Dombrowski 01.04.1965 – 01.01.1967

Hptm Manfred Hölscher 02.01.1967 – 31.03.1968

Hptm Paul Spiller 01.04.1968 – 31.03.1970

Hptm Willi Gauchel 01.04.1970 – 20.05.1974

Hptm Klaus Beck 29.05.1974 – 02.10.1980

Hptm Gero Schmidt 03.10.1980 – 08.12.1985

Hptm Heijo Fescharek 09.12.1985 – 31.01.1988

Hptm Peter Hamann 01.02.1988 – 06.04.1990

Hptm Eberhardt Haennicke 07.04.1990 – 30.09.1992


Die Kompaniefeldwebel und ihre Dienstzeit

HptFw Herbert Jähnel 01.04.1959 – 30.09.1962

HptFw Reinhold Roth 01.10.1962 – 31.12.1966

HptFw Werner Kurz 01.01.1967 – 30.04.1974

HptFw Franz Stachelbeck 01.05.1974 – 30.09.1986

HptFw Egon Strohsahl 01.10.1986 – 31.03.1991